Die Fakten zum Thema Biomasse-Zentrum

Die Biomasse gilt als sehr vielseitiger Energieträger und auch Bioabfälle besitzen energetisches Potenzial. Zwar, so sagen Energie-Experten, sei die Energiegewinnung aus Biomasse im Vergleich zu Windkraft und Sonnenenergie ein wenig kostenintensiver. Dennoch gelte Sie in Zeiten der Energiewende als eine bedeutende Stütze, da über das Biogas Energie gespeichert wird, womit Stromüberschuss und -bedarf ausgeglichen werden können.

  • Im Bereich Biomasse mussten einige neue Regelungen geschaffen werden, die im Saarland vom Entsorgungsverband Saar umgesetzt werden. Zum Beispiel mit einem neuen Biomasse-Zentrum, in dem aus Biogut, den Küchenabfällen aus der Biotonne, und dem so genannten Grüngut, zu dem beispielsweise Grünschnitt und andere Gartenabfälle zählen, Strom, Wärme und Kompost erzeugt werden sollen.
  • Schon im Jahr 2020 will man im Saarland ein solches Biomasse-Zentrum betreiben. In Ensdorf, auf dem Gelände der VSE AG am vorhandenen Kraftwerk, soll das Zentrum entstehen, um das sich saarlandweit acht mögliche Standorte beworben hatten. Am Ende folgte der EVS den Ratschlägen des unabhängigen Witzenhausen-Instituts für Abfall, Umwelt und Energie, und wählte mit Ensdorf einen Standort aus, der praktisch ideale Voraussetzungen für den erfolgreichen Betrieb eines Biomasse-Zentrums vorweisen kann.
  • An die Standortwahl knüpften sich einige Bedingungen, die unbedingt zu erfüllen waren. So etwa die Grundstücksgröße. Mindestens 50.000 Quadratmeter Fläche waren da gefordert, auf denen sich später das gesamte Biomasse-Zentrum mit allen erforderlichen Bereichen ausdehnen soll.
  • Aber auch der Naturschutz musste bedacht werden. So genannte Schutzgüter wie etwa Wasser- oder Naturschutzgebiete sollten keine erheblichen Beeinträchtigungen erfahren. Und auch wenn das Zentrum selbst möglichst keinee Geruchs- und Lärmbelästigungen für die Anlieger verursacht, soll dennoch ein Abstand von mindestens 500 Metern zu Flächen mit Wohnbebauung eingehalten werden.
  • Erforderlich war eine gute Verkehrsanbindung. Denn die Biomasse muss möglichst kosteneffizient und ohne spürbare Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger zur Anlage gefahren werden.
  • Und da man beim EVS die Planungen zu dieser neuen Anlage mit einem großen Maß an Weitsicht angegangen war, wurde bei der Standortwahl auch an die Biogasnutzung gedacht. Nun, wo die Entscheidung für den Standort gefallen ist, geht der EVS in die Planungsphase der Anlage und in die damit verbundene Umsetzung einer Vielzahl von Maßnahmen, die letztlich dafür Sorge tragen sollen, dass die Zulieferung an Biomasse auch reibungslos funktioniert.
Die Fakten zum Thema Biomasse-Zentrum

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